
Die langjährige Tradition des Vereins der Freunde des Märkischen Museums, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, fand nach dem Zweiten Weltkrieg ein vorläufiges Ende. Nach 1945 gab es keine Wiederbelebung des Vereins. Bürgerschaftliches Engagement beschränkte sich auf ehrenamtliche Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Bodendenkmalpflege am Märkischen Museum.
Im Westteil der Stadt gründete sich am 22. November 1962
unter dem Vorsitz Edwin Redslobs der Verein der Freunde und
Förderer des Berlin Museums, dessen Anliegen es war, in West-
Berlin ein Stadtmuseum einzurichten. Die über
25jährigen Aktivitäten des Vereins für das
Berlin Museum wurden nach dem Mauerfall auf das Märkische
Museum ausgedehnt.
Auf der Mitgliederversammlung vom 29. November 1993 änderte er
seinen Namen in Verein der Freunde und Förderer des
Stadtmuseums und griff damit der eigentlichen Gründung der
Stiftung Stadtmuseum im Jahr 1995 vor.